Seit dem von US-Präsident Donald Trump vom Zaun gebrochenen Krieg gegen den Iran sind Seltene Erden von enormen Preissprüngen betroffen. Zu den geopolitischen Spannungen addieren sich chinesische Exportbeschränkungen und Förderkürzungen. Insbesondere Metalle wie Neodym, Dysprosium und Terbium, bei denen China weltweit den Markt dominiert, verzeichnen einen explosionshaften Preisanstieg.
Dabei spielt nicht nur die Verteuerung der Seltenen Erden eine Rolle, sondern auch die zur Auswaschung und Trennung der Seltenen Erden benötigte Schwefelsäure. Rund die Hälfte des globalen Handels mit Schwefelsäure läuft durch die vom Iran gesperrte Meerenge von Hormus. Industrien, die auf Rohstoffe für Permanentmagnete, Mobiltelefone, Displays oder Elektromotoren angewiesen sind, geraten deshalb zunehmend in Schwierigkeiten.
Die Situation ist mittlerweile so weit eskaliert, dass wir von unseren Lieferanten angeschrieben werden, die uns auf die kritische Marktlage hinweisen. Zur Erläuterung: Die Situation betrifft uns ganz konkret, weil sich durch Rohstoffteuerungszuschläge die von uns eingesetzten Hartmetall-Standardwerkzeuge sowie die HSS- und HSCO-Werkzeuge stark verteuern. Die dadurch entstehenden zusätzlichen Produktionskosten können wir durch Standzeitoptimierung, Nachschleifen, Tool-Management und die Rückführung von Hartmetall nicht völlig abfedern, sondern müssen sie an unsere Kunden weitergeben. Dafür bitten wir unsere Kunden um Verständnis.
Einen schönen Tag wünscht
das Team der Engineering Group




