Ab Januar 2021 wurde für EU-Importeure sogenannter Konfliktmineralien (Zinn, Tantal, Wolfram, deren Erze und Gold (3TG)) weitgehende Sorgfalts- bzw. Prüfpflichten entlang der Lieferkette verbindlich, um die Finanzierung von Gewalt und Menschenrechtsverletzungen in Konflikt- oder Hochrisikogebieten einzudämmen. Die EU-Verordnung orientiert sich dabei an den Due-Diligence-Richtlinien der OECD.2.

Die EU reagiert damit auf den seit 22. August 2012 in Kraft getretenen US-amerikanischen Dodd-Frank-Act (DFA). Nach Sec. 1502 müssen Unternehmen, die an der US-Börse notiert sind, offenlegen, ob ihre Produkte 3TG enthalten, die aus der Konfliktregion der Demokratischen Republik Kongo (DRK) oder ihren Nachbarstaaten stammen und nachweisen, dass diese „konfliktfrei“ abgebaut worden sind.

Deutsche Unternehmen können als Zulieferer für solche Unternehmen indirekt von den Regulierungen des DFA betroffen sein, wenn die Anforderungen des Herkunftsnachweises innerhalb der Wertschöpfungskette an sie weitergegeben werden.

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das Team der Engineering Group

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