Da wir zunehmend empfindliche elektronische Bauteile und Komponenten montieren, müssen die hierfür vorgesehenen Arbeitsplätze entsprechend aufgerüstet werden. Diese Aufrüstung umfasst ein Bündel von Maßnahmen zur Vermeidung von plötzlicher elektrostatischer Entladung (Englisch: ESD). Die englische Abkürzung ESD steht dabei für die Wörter „Electrostatic Discharge“.

Eine plötzliche elektrostatische Entladung ist im Umgang mit Halbleiterbauteilen unbedingt zu vermeiden, da hierdurch unbemerkt große Schäden entstehen können. Und das ist kein Wunder, denn beim Übersprung von elektrostatischer Entladung entstehen Funken mit Spannungsspitzen von über 30.000 Volt. Angesichts dieser extrem hohen Spannung wird nachvollziehbar, dass für den Betrieb im Kfz auf lediglich 12 Volt ausgelegte Elektrobauteile sofort zerstört werden.

Dementsprechend wird in unseren Montagehallen nun eine ESD-Schutzzone separiert, die nur befugte Mitarbeiter betreten dürfen. Diese Zone ist mit einer geerdeten Fußmatte ausgelegt. Darüber hinaus werden alle dort wirkenden Mitarbeiter mit einem Armband versehen, an dem Nullpotential anliegt. Zudem wird vor Arbeitsbeginn mit einem Multimeter der elektrische Widerstand bzw. das Potential jedes Mitarbeiters an seinem Arbeitsplatz gemessen.

Halbleiterschäden durch ESD werden durch diese Maßnahmen zuverlässig vermieden, Überspannung ist kein Thema mehr. Unverändert spannend bleibt die Arbeit bei uns trotzdem.

Einen schönen Tag wünscht

das Team der Engineering Group

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