Nachdem wir in den letzten Jahren einige Anlagen zum Abfüllen von pastösen Materialien bei uns gebaut und ausgeliefert haben, kam vor einigen Wochen ein weiterer Auftrag ins Haus. Diese Abfüllmaschine ist eine Auftragsarbeit eines großen, Verpackungsmittelkonzerns, der die von der ENGINEERING Group gebauten Abfüllanlagen weltweit verkauft.

Diesmal war der Weg zur fertigen Maschine aber eher steinig. Denn lange war nicht klar, ob diese Abfüllmaschine ausnahmsweise in „Food-Konfiguration“ entstehen sollte. Dabei gilt: Food-Konfiguration ist keine Kleinigkeit – denn wenn in einer Maschine Lebensmittel verarbeitet werden oder Lebensmittel in irgendeiner Form mit Teilen der Maschine in Berührung kommen, müssen verschärfte Konstruktionsvorgaben berücksichtigt werden.

Diese verschärften Konstruktionsvorgaben erfordern einerseits bauliche, vom Gesetzgeber definierte Veränderungen, darüber hinaus spezifische Bauteile. Unterm Strich entstehen dadurch gravierend höhere Konstruktions- und Baukosten.

Nicht zuletzt aus diesem Grund stand die endgültige Entscheidung unseres Kunden noch aus, ob die Abfüllmaschine ganz regulär oder in Food-Konfiguration gebaut werden sollte. Erst vor wenigen Tagen fiel dazu die Entscheidung: Weder „Lewwerworscht“ noch sonstige Lebensmittel sollen abgefüllt werden soll – sondern schlicht und ergreifend Zellulosepaste.

Einen schönen Tag wünscht

das Team der Engineering Group

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