Die Weltbevölkerung wächst, Krankheiten verbreiten sich unverändert – neue Medikamente müssen daher entwickelt werden. So verwundert es nicht, dass wir immer mehr Brutöfen verkaufen, die in der ganzen Welt in Pharmalaboren zum Einsatz kommen. Mit diesen Brutöfen werden Zellkulturen gleichmäßig temperiert, um daraus den Basisstoff für neue Medikamente zu gewinnen.

Hierbei kommt unter Laien regelmäßig die Frage auf, was denn nun eigentlich der technische Unterschied zwischen einem Brutkasten und einem herkömmlichen Wärmeofen sei. Tatsächlich erschließt sich der Unterschied erst auf den zweiten Blick. Während es bei einem herkömmlichen Wärmeofen, beispielsweise bei einem Backofen in der Küche, darauf ankommt, möglichst schnell die gewählte Temperatur zu erreichen, gelten für Brutöfen andere Kriterien. Diese Kriterien sind für Hersteller von Brutöfen bindend, weshalb es dafür sogar eine eigene DIN-Norm gibt.

In der 17-seitigen Norm DIN 12880 sind die technischen Anforderungen für elektrische Wärme- und Brutschränke definiert. Hauptsächlich zu erfüllendes Kriterium ist hierbei eine gleichmäßige Wärmeverteilung sowie eine extrem konstant zu haltende Temperatur in der Brutkammer. Darüber hinaus macht der Gesetzgeber Vorgaben zu den Werkstoffen, aus denen ein Brutofen gebaut werden darf, ebenso Vorgaben zur Reinigungs- und Desinfektionsfähigkeit.

Einen schönen Tag wünscht

das Team der Engineering Group

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